Kombinationsursachen

Den Kombinationsursachen für Schäden an Gebäuden bzw. Wasserschäden ist bei uns aus gutem Grund ein Extrakapitel gewidmet.
In den meisten Fällen ist eine Kombinationsursache für entstandene Schäden verantwortlich. Das Erkennen dieser Zusammenhänge ist Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Sanierung. Ein ganz einfaches Beispiel mit großer Wirkung: Bei starkem Niederschlag staut sich Wasser im Regenfallrohr und tritt an beiden Traufkanten der Dachrinne aus, gelangt hinter die Traufverkleidung und durchfeuchtet Mauerwerk und Decke bzw. den Boden des Spitzbodens. Ursache: Das Wasser konnte in den Spitzboden eintreten, weil die Unterspannbahn defekt oder nicht vorhanden war bzw. der Traufanschluss Mängel aufwies. Auftreten konnte der Schaden aber erst, weil ein Schaden bzw. eine Verstopfung im Regenentwässerungssystem vorhanden sein musste. Diesen Zusammenhang zu erkennen und beide Ursachen zu beheben ist das oberste Ziel, das einer Sanierung des eigentlichen Schadens vorausgehen muss.
Dieses relativ simple Beispiel verdeutlicht die Notwendigkeit, einen Schaden aus Sicht verschiedener Gewerke zu sehen und zu beurteilen. Nur jahrelange Erfahrung und große gewerkeübergreifende Kompetenz führen hier zu einer nachhaltigen Vorgehensweise.